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Das Clickertraining findet seinen Ursprung in der Forschungsarbeit von J.F. Skinner (1904 - 1990), der mit Hilfe einer Box Versuche mit Ratten durchführte. Er ließ diese verschiedene Aufgaben lösen, und wenn sie gelöst wurden, gab es Futter aus einem Futterautomaten, der ein "Clack"-Geräusch beim Auswurf des Futters machte. Nach einigen Wiederholungen reichte alleine das Geräusch aus, um der Ratte zu signalisieren, dass die Aufgabe erfüllt ist und das Futter folgen würde.
In der folgenden Zeit nutzte man diese Technik, um Tiere für Auftritte oder Fernsehfilme zu trainieren.
Richtig bekannt wurde diese Technik allerdings erst durch die Amerikanerin Karen Pryor, die 1984 das Buch " Don't shoot the dog" herausbrachte .
Soviel zum geschichtlichen Teil...
Clickertraining ist...
- eine einfache und effektive Methode, dem Tier zu signalisieren, dass das gerade gezeigte Verhalten erwünscht ist,
- eine Trainingsform, die universell einsetzbar ist, sei es zur Grundausbildung, zur Verhaltensmodifikation, oder aber auch um Tricks zu trainieren,
- eine Möglichkeit, Tiere zu trainieren, wobei der Spass für Mensch und Tier im Vordergrund steht,
- die Förderung der Kreativität der Tiere: Das Tier lernt zu lernen.
Und das Schönste zuletzt: Clickern kann man mit jedem Tier, egal welchen Alters!
Verhalten wird durch seine Konsequenzen bestimmt
Einfacher formuliert: Ein Tier wird ein Verhalten wiederholen, dass sich gelohnt hat!
Beim Clickertraining unterscheiden wir zwei Trainingswege:
- Training über Signalgebung (z.B: "Sitz" -> Click & Belohnung),
- sogenanntes " Shaping": Der Hund zeigt ein Verhalten von sich aus, wir fangen es ein, indem wir clicken und belohnen.
Das Timing (oder der Schlüssel zum Erfolg)
Immer wieder treffe ich auf Kunden, die schon versucht haben, mit dem Clicker zu arbeiten und damit keine Erfolge hatten.
Nun sind sie der Meinung, dass ihr Tier "clickerresistent" sei. Beim Training stellt sich dann aber heraus, dass das Clickertraining große Erfolge erzielt.
Woran liegt es, dass die Konditionierung nun klappt, vorherige Versuche aber scheiterten?
Ein Schlüssel zum Erfolg ist das Timing: Das Geräusch (Clicker) muß in exakt dem Moment erfolgen, an dem das gewünschte Verhalten gezeigt wird. Jegliche auch noch so kurze Verzögerung führt dazu, dass das Tier keine Verknüpfung zwischen Geräusch und Verhalten aufbauen konnte.
Die konsequente Anwendung des Hilfsmittels "Clicker" wird im Training oder in meinen Workshops und Gruppenkursen vertieft.
Wenn ich Ihr Interesse am Clickertraining geweckt habe, schauen sie doch mal hier:
Termine
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